Additive Fertigung (AM)

Bezüglich Metallen kann die Additive Fertigung in zwei Hauptkategorien unterteilt werden:
(a) Pulverbett-basierte Methoden und (b) Laser-basierte Methoden.

Unter der ersten Rubrik finden wir solche Verfahren wie Binder Jetting, Laser-Schmelzen und Elektronen-basiertes Schmelzen. Die generelle Idee ist es hierbei, dass ein gewisses Objekt aus mehreren Lagen, also durch nachfolgendes Aufschmelzen und Schichten von Material, gemäß eines vorausgegangenen Computer-Designs hergestellt wird.

In der zweiten Rubrik finden wir die Laser-Aufschweißverfahren wie Laser-Draht-Schmelzen sowie Elektronenbogen-Schmelzen und Metall-FFF-Druck. Diese Herstellungsarten könnten auch als eine spezielle Form von Schweißen beschrieben werden, wobei man während des Prozesses verschiedene Materialien abwechseln bzw. kombinieren kann, die dadurch Synergien entwickeln.

All diese Technologien haben verschiedene Vor- und Nachteile, aber sie haben eines gemeinsam:
sie alle sind auf das weitere Entwickeln und Verbessern von Pulvern angewiesen, um die höchsten aktuellen Standards zu erfüllen.

Derzeit werden die Standards für AM in der DIN EN ISO/ASTM 52900 (Additive Fertigung – Grundlagen – Terminologie) definiert. Diese Norm beschreibt die wichtigsten technischen Grundbegriffe in diesem Bereich und definiert die Kategorien Binder Jetting (BJT), Directed Energy Deposition (DED) und Material Extrusion (MEX) sowie das Material Jetting (MJT), Powder Bed Fusion (PBF) und Sheet Lamination (SHL) sowie die VAT Photopolymerization (VPP).
Trotz dieser Norm gibt es noch eine große Verwirrung bzgl. der Klassifizierungen und Standards, so dass zum Beispiel ein „einfacher Werkstoff“ wie 316L je nach Hersteller unter Umständen modifiziert werden kann.

Intersteelar stellt die Druckpulver nach Ihren Spezifikationen und der geforderten chemischen Analyse her. Bitte kontaktieren Sie uns für mehr Informationen.